PRESSE

AKK verpasst das „Make Anne great again“

"...Klar, dass auch auf Kosten der Saar-Politprominenz fleißig Scherze gemacht wurden. Auch wenn die Spitzenpolitiker, allen voran Landesmutter Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihre Stellvertreterin, Anke Rehlinger (SPD), dieses Mal fehlten. Die Groko-Verhandlungen in Berlin waren daran schuld. „AKK“ war dennoch Thema – so bei Entertainer Schorsch Seitz. „Make Anne great again“, legte er dem US-Regenten Donald Trump in den Mund – und schoss noch einen Witz auf den Präsidenten nach: „Er glaubt, USB wäre ein Nachbarstaat der USA.“ „Anne is great enough“, groß genug, meinte der Entertainer: „Demnächst wird sie Bundeskanzlerin, dann kann sie sich auch eine gescheite Alarmanlage leisten.“ Das war ein Seitenhieb auf den Einbruch in AKKs Privathaus in Püttlingen. Seitz entlarvte, dass viele Hollywood-Knüller im Saarland spielen. Zum Ludwigsparkstadion fiel ihm nur noch ein: „Spiel mir das Lied vom Tod.“ Im Anschluss feierte Seitz seine Freundschaft mit dem SR-3-„Alm-Ebi“ Eberhardt Schilling und dem Sommeralm-Song...
(Andreas Lang in der Saarbrücker Zeitung vom 5.2.2018) Original SZ Artikel hier

 


ganzer Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 12.01.2018 hier

 

Bei der Sitzung der großen Karnevalsgesellschaft „M'r sin nit so“ in der Saarlandhalle hat Schorsch Seitz mittlerweile US-Präsident Donald Trump ebenso verulkt wie das komplette Kabinett der Landesregierung. Rot-Rot-Grün macht es im Saarland – so besingt es der Entertainer in seinem Lied, in dem Ministerin Anke Rehlinger (SPD) mit Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bricht. Jedenfalls, sofern die Russen sich nicht einmischen. „Was der Wähler will, das is' doch dem Putin egal“, so Seitz und singt sein Lied von den russischen „Wahl-Hacker-Buam“.
Jetzt ist Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz dran. So hat bei Touristen aus dem fernen China die Radarfalle zugeschnappt. Die Besucher mit dem sprichwörtlichen R-Fehler erstaunt das nicht. Seitz lässt sie sagen: „Kein Wundel, wil sind ja in del Stadt von Challotte Blitz!“

Andreas Lang/ Saarbrücker Zeitung v. 20.202017

 

Alm-Gefühl wie in den Anfängen
(Von Michael Beer, Saarbrücker Zeitung, 24. Mai 2016)
Auf der Bergehalde in Reden geht es Ende Juli zehn Tage bei der SR3-Sommeralm rund

SR-Unterhaltungschef Eberhard Schilling, Landrat Sören Meng und Schorsch Seitz (von links) haben gestern Nachmittag oben auf dem Haldenplateau vor der Schirmbar auf die Sommeralm eingestimmt.
Foto: Thomas Seeber

Auch wenn dieses Jahr keine Hütte auf der Bergehalde am Erlebnisort Reden steht, die Sommeralm kommt. Zehn Tage lang, vom 22. Juli bis zum 31. Juli, versprechen die Veranstalter große Partystimmung.
Mit bei der Vorstellung in der neuen Schirmbar ist Landrat Sören Meng und Mundart-Sänger Schorsch Seitz. Zu dritt geben sie ein Ständchen: „Moins geht's ruff und abends runner.“ Auch wenn es draußen windig ist – die drei besingen die Redener Partytage schwungvoll.

Zum Alm-Auftrieb laden die Organisatoren am Freitag, 22. Juli, um 17 Uhr. Mit dabei sind dann die Original Bubacher Dorfdudler & die Jagd- und Alphornbläser St. Hubertus. Am Abend folgen Krachleder-Party-Hits. Neun weitere Party-Tage stehen dann bis zum Alm-Abtrieb am Sonntag, 31. Juli, an. Unter anderem sind bei der Sommeralm Bergkapelle und Saarknappenchor, besagte Song-Legende Hammond, Schorsch Seitz, Steirerbluat, die Cannstatter-Wasen-Band „Die Grafenberger“ oder auch die Saarländer Spitzbuben zu erleben. Im Rahmenprogramm gibt es Führungen und Wanderungen, die die Natur, aber auch den Kohlebergbau in den Blick nehmen. Darüber hinaus können die Besucher eine mobile Käseschule „Le Fromage“, am Mittwoch, 27. Juli, kennenlernen. Auf SR3-Saarlandwelle sendet das Alm-Radio täglich ab 13 Uhr live. Der Shuttle-Bus fährt wie in den Vorjahren, und auch mit der Eselkutsche geht es über die Alm.

 

Liebe Leserinnen und Leser,
obwohl ich schon mit 12 Jahren von Elversberg nach St.Ingbert umgezogen bin, ist bis heute eine Verbundenheit zu meinem Geburtsort geblieben. Hier habe ich Kindergarten und Volksschule besucht, als kleiner Junge im Wald gespielt und als Messdiener in der Karwoche die Leute wachgekleppert .
Meine Familie war, wie damals in Elversberg üblich, dem Bergbau verbunden. Großvater, Vater und viele meiner Onkels fuhren unter Tage ein und verdienten ihren Lebensunterhalt mit harter, körperlicher Arbeit.
Erstaunlich, wie viel Kreativität dieses Arbeitermilieu freigesetzt hat, sei es im künstlerischen wie auch im sportlichen Umfeld. Elversberg kann da mit einigen Stars und Sternchen glänzen, allen voran Frank Farian, weltweit bekannter Musikproduzent, Komponist und Sänger, der in seinen musikalischen Anfangsjahren ’uffem Bersch’ unterm Dach ein kleines Musikstudio hatte.
Anne Karin hat mit dem Gassenhauer ’Mir hann gespielt’ saarländische Folklore weit über die Grenzen des Saarlandes hinweg bekannt gemacht.
Auch sportlich ist einiges los hier: Frank Holzer, ehemaliger Fußball-Bundesliga Spieler, der in der DJK-Elversberg seine Laufbahn begann, hat die SV 07 Elversberg Liga-tauglich gemacht und der Billardclub 1921 Elversberg spielt in der Bundesliga.
Der Name „Elversberg“ hat bundesweit einen guten Klang und davon profitiert auch Spiesen, welches ’Elversberg’ als Anhängsel im Namen führen darf.
Spiesen hat ebenfalls seine Stars, aus dem Bereich der Bildenden Kunst kennen wir Ferdinand Selgrad, den Kirchen-Glas-Gestalter, in der Literatur hat der Autor und Moderator Gerhard Bungert einen wahren Saarland-Boom entfacht. Mit diesen beiden Spiesern habe ich mich - trotz meines Elversberger Migrationshintergrundes - immer prächtig verstanden. Elversberger und Spieser können mittlerweile gut miteinander: Es ist zusammengewachsen, was nie zusammengehörte.
Vielleicht tut auch die neugeschaffene „Hall of Fame“ in der Glückauf-Halle, in die ich kürzlich zusammen mit Gerhard Bungert aufgenommen wurde, ihr Übriges, dass Spieser und Elversberger nun endlich auch in Zukunft gemeinsam auf ihre Geschichte stolz sein dürfen.
In diesem Sinne, Ihr Schorsch Seitz

(Editorial in 'Hier Daheim' der Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Spiesen-Elversberg 01/2016

 

Zwei Saar-Originale für die Ewigkeit


Mit beiden Pranken im Gips haben sich der Comedian Schorsch Seitz (links) und der Autor Gehard Bungert in der Elversberger Gückauf-Halle verewigt. Die hat Reiner Pirrung, Bürgermeister von Spiesen-Elversberg, zur „Hall of Fame“ erklärt. So will er Künstler aus der Doppel-Kommune ehren. Seitz und Bungert stehen aber nicht nur für ihre Heimatorte Elversberg und Spiesen, beide haben mit ihren Liedern und Texten das „Saarländern“ quasi zum Beruf gemacht. Foto: Hiegel (Saarbrücker Zeitung vom 6.6.2016)

  

 

Aus: FORUM, das Wochenmagazin, Heft 12 vom 18.03.2016

 


Das saarländische Comedy-Urgestein Schorsch Seitz begeistert bei seinem Auftritt im Rosenkopfer Dorfgemeinschaftshaus die Besucher mit großartigem Humor und gekonntem Gitarrenspiel.

Den schwarzen Hut auf dem Kopf, ein wahrer Blickfang die rote Jacke mit den Revers in Zebrafell-Applikation, die Gitarre geschultert, so stellte sich das saarländische Comedy-Urgestein Schorsch Seitz dem westpfälzischen Publikum im kleinen Rosenkopf vor.

Der Funke sprang nicht allein wegen der roten Jacke sofort über. Da passte alles zusammen, erwies sich Schorsch Seitz als viel gepriesener Wortkünstler und großartiger Musiker dazu. In seinem ausgewogenen Programm erweist sich Seitz als großartiger Allrounder, kann alles humorvoll auf die Schippe nehmen und dafür sorgen, dass viel gelacht wird. Witze von Saarländern über die Nachbarn aus der Pfalz fehlen dabei selbstverständlich nicht.

Dennoch wird spürbar, dass Schorsch Seitz in die Köpfe seiner Zuhörer hineinschauen kann und trifft mit jedem Satz ins Schwarze. Ein Abend, der den Besuchern allein schon deshalb noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Norbert Schwarz/ Pfälzischer Merkur 23.10.2015

 

Schorsch Seitz ist als kreativer Wortschöpfer und versierter Liedermacher eine beständige Größe im saarländischen Karneval (TV Info 2015)


Foto: Saarl. Rundfunk

Bekennender Saarländer und Mundartkünstler

Beim jüngsten Auftritt des Mundartkünstlers Schorsch Seitz am Freitagabend im Kulturhaus in Wiebelskirchen drehte sich alles um die Vor- und Nachteile des Älterwerdens. Daneben parodierte er Rock'n'Roll-Hits der 60er Jahre.

Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, als die Beatles mit „When I'm sixty four“ die Charts stürmten, das Deutsche Fernsehprogramm aus zwei Kanälen bestand und das Telefon zu Hause noch am Telefonkabel hing. Daran erinnert Schorsch Seitz mit seinem neuen Programm „Sex, Drugs und Rock'n'Rollator“. Sehr zur Freude seiner Fans, die der bekennende Saarländer und Mundartkünstler am Freitagabend im Wiebelskircher Kulturhaus begeisterte.

Mit einem „getunten Rollator“ mit Stones-Zunge und E-Gitarre stürmte Seitz die Bühne, sinnierte über die Vor- und Nachteile des Älterwerdens und ließ mit seinen Parodien auf Rock'n'Roll-Hits der 60er Jahre keine Zweifel aufkommen: ,,Scheen war die Zeit“.

,,Joh, das waren Zeiten, die 60er“, erinnerte sich Schorsch Seitz im Vorgespräch mit der SZ. ,,Ich hann in verschiedene Rock-Bands gespielt. Das erste Lied, das ich auf der Gitarre spielen konnte, war ,,House oft he rising sun“ von den Animals. Unn morjens sinn ma als ganz spontan uff die Idee kumm, zum Kaffee trinke noh Paris zu fahre. Dass die 60er schön waren, aber die Zukunft auch noch viel bringen kann, hat mich zu meinem neuen Programm inspiriert.“ Und so schwätzt Seitz viel über das Vergangene, weckt Erinnerungen bei seinen Fans und nimmt einem mit amüsanten Floskeln die Angst vorm Älterwerden. ,,Wir werden nicht älter, wir werden nur besser“ merkt er unter dem Beifall des Saals an.

Umfasste der erste Teil seines Programms die wilden 60er, widmete sich der Entertainer im zweiten Teil der Zukunft. Sex, Drugs und Rock'n'Rollator kenne man auch noch mit 60 Jahren. ,,Nur spreche mir heut anstatt von Sex von Erotik, Drugs sinn unser notwendige Pille unn Arzneimittel und statt Motorrad schwinge mir uns halt uff de Rollator. Awa scheen ist es immer noch.“ ad

Saarbrücker Zeitung vom 30.04.2014

 

 

„Der Britz geht der Strich gegen den Strich, deshalb wird er gestrich“, resümierte Entertainer Schorsch Seitz die aktuelle Sperrbezirks-Debatte. Auch die NSA-Affäre war für ihn topaktuell: „Angela hat wichtige Daten gelöscht, unser Altmaier wusste aber Rat: ,Ich habe die Sicherheitskopie der NSA.'“

Andreas Lang / Saarbrücker Zeitung vom 24.02.2014

 

 

"...Sein Programm „Sex & Drugs & Rock'n Rollator“ war einer der Höhepunkte im Sommerprogramm 'Kultur im Museum'."...

Michael Schneider / Saarbrücker Zeitung vom 3.08.2013

 

 

...ein besonderer "Glücksgriff" war der aus dem Saarland engagierte Stargast SCHORSCH SEITZ, der mit seinen lockeren Sprüchen von der saarländischen Lebensart ... auch in der Pfalz begeisterten Beifall erntete.

Besonders bei seinen eigens auf saarländisch interpretierten HITS, die er mit seiner Gitarre und toller Stimme intonierte, lag ihm auch hier vor Ort in der Pfalz das Publikum zu Füßen...

(Stadt- und Land-Kurier Kaiserslautern-Otterbach vom 20.12.2012)

 

 

Schorsch Seitz als kreativer Wortschöpfer in der Siegelbacher „Feiermaus"

Der saarländische Mundart-Entertainer Schorsch Seitz gastierte am Samstag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunstgriff" in Siegelbachs Kult-Lokal „Feiermaus"....

Mit den Markenzeichen rote Jacke, die Gitarre unterm Arm sowie dem schwarzen Hut hat der Saarbrücker Musikkabarettist das Herz auf dem rechten Fleck, wenn er seine Ein-Mann-Bühnenshow zwischen Comedy, Musik-Kabarett, Entertainment und Conferencier - einer Art Revue oder Varieté - startet...Und die „Feiermaus" steigt in zwei Stunden solcher Inspiration zu einer Art Weltbühne auf, wenn er sein Solo-Programm vorstellt...

Die Stärken des Saarbrückers bestehen im Umtextieren von Liedern, Schlagern, Chansons und Balladen, die eine Art - laut Programmheft - klingende Biografie ergeben. Ob amerikanische Folksongs wie „Oh Susanna" oder das amerikanische patriotische Lied „The Battle Hymn of the Republic" (auch „Glory Hallelujah") sowie Rocksongs wie jener „Skandal um Rosi" der Münchner Gruppe „Spider Murphy Gang", alles wurde umtextiert und dabei aktualisiert. „Skandal um Rohbau" war etwa Seitz' aktuelle und originelle Version, da ließ er sein Können der Gesellschaftssatire und kreativen Wortschöpfung aufblitzen.

Von „Devisen und Staatskrisen" war die Rede bei einem Streifzug durch Themen, die alle bewegen. Natürlich widmete er im Zeitalter der „griechischen Antike" mit schwarzem Humor den Griechen ein Lied - im saarländischen Kolorit: „Saar-Zicki". Den Welterfolg John Kanders mit dem Titel „New York, New York" hatte er eindrucksvoll auf Siegelbach übertragen: eine Glanzleistung auch das gecoverte Lied von Udo Jürgens: „Mit 66 Jahren" bekam in seiner Version noch mal einen Schub hinsichtlich Publikumswirkung...

(Reiner Henn, Rheinpfalz vom 30.10.2012)

 

Wer jetzt noch nicht von den Socken war, ließ sich spätestens von Saarland-Rocker Schorsch
Seitz mitreißen.

Der Mundart-Profi führte die Stimmung im Saal zum Höhepunkt. „Das hier reizt mich, eine andere Herausforderung als ein studiertes
Programm“, so Seitz am Samstag. „Außerdem fand ich die Idee klòòr“, so der Künstler auf gut saarländisch. Damit war er nicht allein, wie der
tosende Beifall am Ende bewies.

Anne Allenbach / Saarbrücker Zeitung vom 22.03.2010

 

...und bei den Büttenreden bekam jede politische Partei ihr Fett weg. Musiker Schorsch Seitz: "Was ist der Unterschied zwischen Jamaika und einem Orgasmus? Unter Jamaika stöhnt man länger."

Nina Stampflmeier / BILD-Saarland vom 8.02.2010

 

Jamaika kommt in die Bütt
...Dort, in der Saarlandhalle wird Schorsch Seitz auf jeden Fall mit von der Partie sein und er ist richtig glücklich mit Jamaika – jedenfalls als Karnevalist. „Für uns als Spaßmacher ist das ja eine richtige Steilvorlage“, meint er, (...) der sich (...) als bekanntester Faasebooz intensiv mit Jamaika befassen will. Ohne seine Pointen zu verraten, kündigt er an: „Es lebe die Politik mit Rastalocken.“ Außerdem will er aus dem Drogenzentrum „Hasch-Bore“ berichten – untermalt von selbst komponiertem „Jamaika-Reggae“.

Andreas Lang/ Saarbrücker Zeitung vom 30.01.2010

 

"...Als Schorsch Seitz mit bekannt schwarzem Mafiosi-Hut und roter Jacke in die Saiten seiner Gitarre greift, hat er die Halle alsbald auf seiner Seite. Sein „Mit Heiko Maas kommt der Wechsel an der Saar“ nach der Melodie von „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ ist der richtige Ton fürs politische Gemüt..."

Guido Peters/ Saarbrücker Zeitung vom 28.09.2009

 

"...Schorsch Seitz hat den Saal zum Kochen gebracht, fast Finalstimmung..."

Volker Roth/ SR Aktueller Bericht vom 27.09.2009

 

"Schorsch Seitz...klärte auf mehr als humorvolle Art die Saarländer über die Zusammenhänge zwischen Musik in aller Welt und ihrer Heimat auf. Beatles, Elvis Presley und die Bee Gees: Sie alle haben Verbindungen in das Land der Denker und Schwenker. Der ideale Warmmacher für das Publikum... "

( Saarbrücker Zeitung vom 24.8.2009)
 

 

"Mit Schorsch Seitz führte einer der erfolgreichsten Entertainer des Saarlandes durchs Programm....OB Alfons Lauer, Bernhard Kiesel vom Verein für Handel und Gewerbe sowie Bernd Ospelt von der Merziger Süßmosterei durften sich über eine gelungene Veranstaltung freuen.."

(Saarbrücker Zeitung v. 17.8.09)

 

"Er ist DER Saarländer schlechthin und verbreitet wie kein zweiter saarländisches Flair: Schorsch Seitz. Mit seinen unverkennbaren Markenzeichen - schwarzer Hut, rotes Jacket mit getigertem Kragen wusste er einmal mehr auch in der SR-Konzertmuschel sein Publikum in seinen Bann zu ziehen.
Charmant assistiert wurde er von einem weiteren musikalischen Original von der Saar: Anne Karin, die Powerfrau, verzauberte mit ihrem Timbre die Besucher."

Saarbrücker Wochenspiegel online (www.sbr-wochenspiegel.de) v. 29.06.02009

 


"Entertainer Schorsch Seitz legt jetzt noch einen drauf. Er dichtet die einstige WM-Fan-Hymne „54, 74, 90, 2010“ einfach um in „Wir sind Weltmeister im Feiern“.
Stimmt, wenn man den Barden mit der roten Jacke am Samstag bei der Sessionseröffnung der Kesselflicker in Altenkessel gesehen hat. Dort war Seitz einer von vielen Höhepunkten in der vollen Jahnturnhalle. "

Von Andreas Lang und Heiko Lehmann, Saarbrücker Zeitung vom 17.11.2008

 

Ausdauertraining für die Lachmuskeln

"Mit einer Jubiläumsgala in der Saarlandhalle hat der Veranstalter KulTour am Sonntag sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. 1500 Zuschauer erlebten das „Gipfeltreffen der saarländischen Comedy-Szene“.
...Dreieinhalb Stunden sorgten sechs Komiker (-Paare) aus der Region dafür, dass bei den 1500 Zuschauern „kenn Au trogge“ blieb. „20 Jahre Kultour – 20 Euro Eintritt“ lautete das Motto der Jubiläums-Gala der Saarbrücker Konzertagentur.
Im Programm zum Beispiel Elfriede Grimmelwiedisch, Jääb & Julanda Jochnachel, oder Schorsch Seitz mit seinen Parodien auf die Hits von Stars wie Udo Jürgens und Mikis Theodorakis...
Zum Finale texteten dann alle gemeinsam den Village-People- Hit „Go West“ in „Kultour – du bist 20 Joor" um. mv

(Saarbrücker Zeitung vom 27.10.2008)

 

100 Jahre DRK Püttlingen:
Festabend mit Schorsch Seitz


Das Deutsche Rote Kreuz in Püttlingen feierte sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festakt. Neben Reden wurden Musik, Showtanz und bunte Unterhaltung mit Entertainer Schorsch Seitz geboten.
(Von SZ Mitarbeiterin Anne Müller)
"...Entertainer Schorsch Seitz konnte dem Abend durch seine gewohnt unterhaltende Art dann die Krone aufsetzen..."

(Saarbrücker Zeitung vom 28.10.2008)

 

 

Ein "Botschafter des Saarlandes"


Foto aus:
Acher-Rench-Zeitung
kompletter Artikel hier

Viel Applaus für "Schorsch Seitz" und seinen Auftritt im Freistetter Ku-Stall
Rheinau-Freistett (red).

Mit Geschichten, Dialekt, Traditionen und Parodien präsentierte sich Schorsch Seitz im Freistetter Ku-Stall als Botschafter des Saarlandes. "Ich glaube, ich habe Euch heute alle zu Saarland-Fans gemacht", strahlte der gut gelaunte Saarländer von der Bühne. Es hielt keinen mehr auf den Sitzen, als Schorsch Seitz nach knapp drei Stunden die Bühne verließ. In einer Polonaise zog das begeisterte Publikum vorbei an den alten Balken des Ku-Stalls.

Acher-Bühler-Bote
kompletter Artikel hier


"Ein ganz eigener Humor"


Eindrucksvoller Kabarettabend mit Schorsch Seitz


Rheinau-Freistett (bla).

 

Spätestens seit der "Familie Heinz Becker" weiß man, dass die Saarländer einen ganz eigenen Humor haben. Das bestätigte am vergangenen Samstag im Freistetter "KU-Stall" der saarländische Kabarettist Schorsch Seitz mit seiner ganz eigenen "Mund-Art". Veranstalter Martin Schutt bezeichnete Seitz in seiner Einführung als "ganz besondere Spezies" und "seit Jahren bekannten Exportartikel" aus dem immer noch weitgehend unbekannten Bundesland. Seitz' Show erwies sich dann als wahres Feuerwerk an Gags und parodierten Songtexten, die er in rascher Abfolge auf das Publikum abfeuerte...So schaffte es Seitz auf kurzweilige Art und in schnellem Tempo, dem Badener die Wesenszüge des Saarländers zu vermitteln. Das Publikum im "Ku-Stall" dankte es ihm mit schallendem Gelächter und lang anhaltendem Applaus.
Acher-Bühler-Bote ABB

 

Ablachen für einen guten Zweck
Weihnachtsbenefizkonzert 


Der Mundart-Entertainer Schorsch Seitz im Theater Blauer Hirsch
Foto: Barbian
Erlös des musikalischen Kabarett-Abends von Schorsch Seitz
für die SZ-Aktion "Hilf-Mit!"

Von ARMIN LEIDINGER


Ausverkauft war das Theater Blauer Hirsch beim dritten weihnachtlichen Benefiz-Konzert von Schorsch Seitz. Mit dem Eintritts-Erlös wurde in Not geratenen saarländischen Kindern eine Freude bereitet.

Beifall für die Benefiz-Aktion Begeistert waren die Theatergäste nicht nur von der saarländischen Weihnachts-Geschichte, die Schorsch Seitz zu Beginn des Abends vortrug. Viele Lacher gingen auch auf Kosten der pfälzischen Nachbarn. Mit mehr als 160 Zuhörern war der Saal im St. Arnualer Theater Blauer Hirsch besetzt und damit ausverkauft. Foto: bub

St. Arnual. In der Weihnachtsgeschichte, die Schorsch Seitz im Theater Blauer Hirsch vorlas, kommt Gott als hilfsbedürftiger Mensch ins Saarland. Als er bei einem reichen Mann an die Tür klopft, um sich ein Nachtlager zu erbitten, wird er schroff abgewiesen. Der arme Mann im Haus gegenüber jedoch bittet Gott herein, seine Frau kocht dem Fremden einen echten saarländischen Dibbelabbes. Während der reiche Mann am Ende leer ausgeht, belohnt Gott den armen, arbeitslosen Mann mit einer neuen Anstellung.

Das Gebot der Nächstenliebe oder des sozialen Engagements, das man aus dieser saarländischen Weihnachts-Geschichte ableiten könnte, stand als Motto auch über dem Weihnachts-Benefizkonzert von Schorsch Seitz. Der Erlös des musikalischen Kabarettabends ging nun schon zum dritten Mal an die Aktion "Hilf-Mit!" der "Saarbrücker Zeitung". Manche der Zuschauer waren Seitz Bitte gefolgt und hatten kleine Geschenke für die Kinder auf die Bühne gelegt.

Ablachen zum guten Zweck war also angesagt und viele saarländische Fans und zwei humorvolle Pfälzer waren dieser Einladung gerne gefolgt. Schorsch Seitz ließ es dann auch derart krachen, dass die Veranstaltung zeitweilig schon Richtung Karneval tendierte. Dadurch kam die poetische Seite von Seitz nur sehr punktuell - etwa in seinem älteren Chanson "Du bischd die Fraa" - zum Zuge. Stattdessen verließ sich der saarländische Mundartentertainer auf eine seiner Spezialitäten: das Parodieren oder Umtexten von bekannten Schlagern, Melodien oder Pop-Songs. So forderte das Finanzamt seinen Tribut mit der Titelmusik von "Bonanza" (Unser Recht, ist gutes Recht: Finanzamt) ein. Besonders gelungen waren Seitz' Jahreszeiten der Liebe, die er im Stile eines klassischen Schlagersängers von "Ist die süß" bis "Ich hann von Kobb bis Fuß die Liebe eingestellt" besang. Selbstverständlich bekannte sich Seitz auch zum Saarland. Insofern verwundert es nicht, dass dem Appetit des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck auf das Saarland eine klare musikalische Absage erteilt wurde. Als Seitz diejenigen Zuschauer aufforderte aufzustehen, die für einen Anschluss des Saarlandes an Rheinland-Pfalz plädieren, blieben selbst die beiden bekennenden Pfälzer im Publikum sitzen.

Und da eine saarländische Weihnacht erst dann so richtig schön ist, wenn die Scherze auf Kosten unserer lieben Nachbarn gehen, wurde über Seitz "Pälzer-Witze" besonders laut gelacht. Schließlich diente es einem guten Zweck.
Saarbrücker Zeitung

 

"Auch ein Storch stand auf Kleinkunst"
Tolles Programm unter der Linde in Webenheim
"Und dann kam Schorsch Seitz: Zwar stahl ihm zunächst der Storch die Show, und Seitz zeigte sich etwas irritiert, verließ gar die Bühne, um ebenfalls nach dem seltenen Vogel zu gucken, aber er meisterte den "Zwischenfall" sehr routiniert, da zeigte sich die jahrelange Bühnenerfahrung. Im zweiten Teil dann "gab er mehr Gas", wie in der Pause im Interview bereits angekündigt, und da hielt es am Ende keinen mehr auf den Bänken. Die Leute gingen begeistert mit, es wurden mehrere Zugaben gefordert und natürlich auch gegeben. "

SZ Newsline

"... Auf musikalische Art und Weise gratulierte Schorsch Seitz, der wohl bekannteste Liedermacher und Entertainer an der Saar. Überhaupt erlebten die Jubilare einen unterhaltsamen und stimmungsvollen "Feiertag". Neben Schorsch Seitz hatten die Fordwerke für den Festabend die Nachwuchssängerin Angela, die ..."
SZ Newsline

"...garantierten die musikalischen Programm-Punkte der TV-Sitzung: Und dabei durfte der Kult-Musiker Schorsch Seitz natürlich nicht fehlen: "Viele Stars haben schon Songs über das Saarland geschrieben", erklärte er den 1500 Besuchern in der ausverkauften Halle und führte einige Beispiele an: So textete er Grönemeyers Hit "Männer" zu "Saarländer" um oder machte aus dem Bee-Gees-Klassiker "I:O:I:O" "Ei joh, ei joh".
SZ Newsline

"Unser Saarland krieschd de nit"
"... Fast kein Halten mehr gibt's schließlich, als auch Schorsch Seitz dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck unmißverständlich klar macht "Unser Saarland krischd de nit". Um zwei Zugaben kommt "de Schorsch" einfach nicht herum. Das verzögert zwar immer mehr den Zeitplan. ..."
SZ Newsline


Vom Herrscher über das Land der Schwenker

Das begeisterte Publikum ließ den Mundart-Entertainer Schorsch Seitz erst nach drei Zugaben von der Bühne des Edelhauses in Schwarzenacker

"Ich muss was klarstellen: Der Entertainer, das bin ich!"

Drinnen statt draußen: Der Mundart-Virtuose Schorsch Seitz gastierte in Völklingen

Von Stadtfesten, Kappensitzungen und Comik-Aufführungen her, kennen sie Schorsch Seitz - und lieben ihn. So kommen die Fans aus allen Himmelsrichtungen herbei, um den Mundart-Entertainer in Völklingen zu geniessen. Strömen geradeso wie der Regen in den Pfarrgarten. In-Door statt Open-Air ist angesagt. Die Veranstaltung findet im Saale statt, und da passen nicht alle rein. Die besten Plätze gehen schon zwei Stunden vor Beginn weg. "Wir waren in weiser Voraussicht extra schon um halb sechs da", sagt einer, der nebst Frau und Schwiegermutter einen Stuhl mit guter Sicht am Tisch ergatterte. Andere hocken gedrängt auf schmalen Holzbänken, stehen an der Wand entlang, bevölkern nebenan den Schankraum des Bistro Jean M. Die Stimmung ist bestens.

Spätestens im zweiten Part hat Schorsch alle so weit. Selbst die Neueinsteiger singen nun mit, folgen mühelos seinen Wortschlenkern zwischen Hollywood und Heiligenwald, schmettern river und rüwwer, singen Blies, Blies Mister Postman, lassen sich von durchgeknallten Gau-Girls, saarländischer Supp-Kultur und Saturday-Night in Von der Heydt betören. An irgendwas zwischen Tierbändiger und Mafiaboss erinnert das Seitz-Outfit mit Zebrakragen und steifem Hut. Ebenso facettenreich sind seine verbalen Kabriolen gespickt mit O-Susanna, Pop und Tango. Mal deftige Currywurscht-Road mit Grubensex in Rockershausen, mal Polit-Satire mit Pfeil auf den neuen Empi P. M., mal modischer Internet-Klamauk mit Mouse-Klick und Dom-Page. Aus allem bastelt Schorsch einen internationalen Reim. Selbst wenn mal eine Gitarrenseite reisst, bringt ihn das nicht in die Bredouille, fix setzt er das Quiz "Wer spinnt, gewinnt" aufs Programm, ruft zwei aus dem Publikum namens Judith und Eberhard ins Bühneneck. "Nach welchem Bundeskanzler ist die Klinik Kohlhof benannt?", fragt der Schorsch, und Eberhard antwortet: Oskar. "Also ich muss mal was klarstellen", sagt da der Schorsch, "ich bin der Entertainer, und du kannst die CD gewinnen." hof

Nächsten Donnerstag, 19 Uhr, gibt es deutsche Schlagermusik mit der Band Robby's Reha-Center im Völklinger Pfarrgarten. Wer Schorsch Seitz erleben will, hat dazu am 4. August, 21 Uhr, beim Sulzbacher Salzbrunnenfest Gelegenheit.

 


So etwas hat Ottweiler lange nicht erlebt

Der Umzug am Sonntag krönte das Landestrachtenfest - Beim "Bunten Abend" platzte das Festzelt aus allen Nähten
Eine tolle Einstimmung auf den großen Umzug war der "Bunte Abend" im Festzelt.
...
Schorsch Seitz sagte es gleich richtig: "Mir han klasse Wetter, es Bier is gudd gekühlt, doh kanns joh direkt losgehn." Und los ging's: Tief im Westen, Maschendrahtzaun, Wadde hadde Vadderdaa . . . bis zum "Mir han gespielt am liebschde nur im Dreck." Schorsch Seitz zog alle Register seines musikalischen Könnens und seine saarländischen Coverversionen internationaler Hits sprühten wieder einmal voller Witz. Zehn Minuten den Auftritt überzogen, eine nicht endende Zugabe, Zugabe forderndes Publikum und ein grandioser Abschluss als "Meickel Dreckson" (Michael Jackson), damit erspart sich jede weitere Beurteilung eines phantastischen Auftrittes...
SZ-newsline

 


Mundartkünstler Schorsch Seitz beherrscht jeden Saar-Dialekt
Auch Pfälzer lachen über i
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- Von HEINZ KÖLLING -

Saarbrücker Gesichter  SZ - Serie, Teil 1

Sein Markenzeichen und unverwechselbares Outfit: Schwarzer Filzhut, rote Jacke - und die Gitarre unterm Arm. Dialekt-Entertainer Schorsch Seitz beherrscht nahezu jede Mundart unserer Region, kann die Ostertaler ebenso trefflich nachahmen wie die Saarlouiser. Vor allem aber kennt er die kleinen, liebenswerten Schwächen der Saarländer, die ihrerseits herzhaft über sich selbst lachen können, wenn ihnen von der Bühne her der Spiegel vorgehalten wird.

Ihr kabarettistisches Fett bekommen regelmäßig auch die Pfälzer ab. Da geht es mitunter ganz schön gepfeffert zur Sache. Wer nun aber denkt, die Nachbarn jenseits unserer Landesgrenze würden darüber erbost reagieren und dem Unterhaltungskünstler die rote Karte zeigen, irrt. Die Pfälzer lachen herzlich über die Witze, für die sie Pate gestanden haben. Auch schon deshalb, weil haargenau die gleichen Witze, die man hierzulande über die Pfälzer macht, drüben auch über die Saarländer kursieren. Das nennt man dann wohl "Landsmannschaftliche Retourkutsche".

Seitz, Jahrgang 1952, in Elversberg geboren, war schon als Knirps musikbegeistert. Nach dem Besuch des Gymnasiums in St. Ingbert studierte er Kunsterziehung, tingelte in Kneipen, jobbte als Kellner, um sich etwas dazu zu verdienen. Seine erste berufliche Liebe galt dem Theater. Seitz war Bühnenmusiker, Autor, Texter. Ehe er zum TV-Star wurde, schrieb er Titelsongs für Fernseh-Serien wie "Peter Strohm" und "Tatort".

"De Schorsch", wie Seitz von allen genannt wird, nutzte nun sein musikalisches und gesangliches Talent, wurde Dialekt-Entertainer. Er parodiert bekannte Schlager und aktuelle Hits, wobei er darauf achtet, dass seine Texte immer Bezug zum Saarland und dessen Bewohnern haben.

Wahrscheinlich ist das auch das Geheimnis seines Erfolges. Rund 20 Langspielplatten und CDs hat er in den letzten Jahren auf den Markt gebracht. Und neben seinen kabarettistischen Auftritten hat Seitz längst auch den Spaß an der Fastnacht entdeckt. Das Fernsehen sorgt dafür, dass seine vielbelachten Auftritte weit über die Landesgrenzen hinaus mitverfolgt werden können. "Was sich so spielerisch leicht ansieht und anhört", sagt der Filzhut-Mann, "ist harte Arbeit. Wenn einmal die Grundidee steht, dann geht's ans Verbessern und Ausfeilen, bis die Nummer sitzt und den letzten Schliff hat."

Es gibt eine einfache Erklärung, dass Schorsch Seitz die saarländischen Dialekte so gut beherrscht: Seine Großmutter wohnte im Saarlouiser Raum. Dorthin fuhr er als Schüler in den Ferien. Die Sprache im Gau faszinierte ihn, "sie kam mir irgendwie exotisch vor, und ich habe immer versucht, sie nachbzuahmen", sagt der Mundartkünstler.

Verwandte wohnten auch in St. Wendel, so dass er dort ebenfalls reichlich Dialekt-Erfahrungen sammeln konnte. Woran man wieder einmal sieht, dass das, was Klein-Hänschen früh erlernt hat, dem großen Hans in späteren Jahren wieder zugute kommt.

Saarbrücker Zeitung

 


...Und da fiel uns natürlich noch ein Spiesen-Elversberger auf, Schorsch Seitz, Kultfigur in Saarbrücken. Als er auftrat, hörte der Chronist junge Damen ekstatisch schreien, fast kreischen, so, als wäre Schorsch Seitz Michael Jackson persönlich. In Saarbrücken hatte Profi Seitz ein Heimspiel.

Aber wir mussten feststellen, dass ohne die Spiesen-Elversberger die große Saabrigger "M'r sin nit so" keine Fernsehveranstaltung hätten durchführen können, wo doch Detlef Schönauer (Jacques Bistro), Schorsch Seitz und Klaus Reichard aus Spiesen-Elversberg kommen.

SZ-newsline Spiesen-Elversberg



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..Das saarländische Urgestein schlechthin hat es da besser. Schorsch Seitz versprach, "seinen Saarländern" noch lange treu zu bleiben. Umringt von Autogrammjägern, bahnte sich der Mann mit dem schwarzen Hut nach seiner umjubelten Zugabe mühsam seinen Weg zur Umkleidekabine.
Saarbrücker Zeitung über die 581. Prämienauslosung des Sparvereins Saarland in der Würzbachhalle



Pressekritik der Saarbrücker Zeitung über Schorsch Seitz' Auftritt im
Theater Blauer Hirsch

Tour de Force durch die Festgesänge
Pointen verschwenkt: Schorsch Seitz im "Blauen Hirsch"

Rotes Sakko mit Zebra-Muster am Revers und natürlich der obligatorische Hut - Schorsch Seitz kam in der Berufskleidung des Entertainers. Lässig und nonchalant, wie ihn seine Fans lieben. Und die waren regelrecht herbeigeströmt, der Theatersaal im "Blauen Hirsch" in Saarbrücken platzte am Samstag aus allen Nähten. Ob Leute dabei seien, die die Eintrittskarte unterm Weihnachtsbaum fanden? Einige Hände reckten sich. Schon Grund genug, um den Abend mit einem Weihnachtslied beginnen zu lassen. Aber nicht mit irgendeinem, sondern mit einer abstrusen Tour de Force durch die Welt der Festgesänge. Zur Melodie von "Stille Nacht, heilige Nacht" reihte Schorsch Seitz einfach alle bekannten Weihnachtslied-Anfänge aneinander - und konnte bereits den ersten Brüller auf seinem Konto verbuchen.

Und Schlag auf Schlag ging es weiter. Vieles aus der ersten Hälfte von Seitz' abendfüllender Mundart-Show wird man in ähnlicher Weise auch in den bevorstehenden Büttenreden wiederfinden. Maria in Marpingen, Saarbrückens Tausendjahr-Feier, die Sonnenfinsternis, die in Wirklichkeit wegen übermäßigem Schwenken nicht zu sehen war: eben zuviel Rauch in der Stratosphäre. Und natürlich Oskar, der also nun im nördlichen Saarland ganz heimlich, still und leise eine Brauerei betreibt: "Hass'nschröder".

Ansonsten zelebrierte Seitz, wie schon so oft, den Sprung über den großen Teich. Der Saargau wird zum weiten Land mit Gau-Boys und Gau-Girls, und ein Johannes Bargeld aus Naßweiler mutiert kurzerhand zu Johnny Cash und gründet Nashville. Wie immer setzte Seitz auch auf den Wiedererkennungseffekt zahlloser Pop-Hits, die er auf saarländischen Klamauk trimmte, und auf die Gaudi etlicher Pfälzer-Witze. Nur wenn er das Nonplusultra der hiesigen Liebeserklärung präsentierte - "Isch kennt Spaß an dir han" - oder locker darüber plauderte, wie er in der Jugend sein Kerwe-Geld für den Auto-Scooter verpulverte, um die Mädels heiß zu machen, die letztendlich von den Kerwe-Burschen "geerntet" wurden, dann wurde klar: der Mann kann noch anders. Aber warum sollte er? Sein Publikum liebt ihn so, wie er ist.
KATJA PREISSNER, SZ

 


Alice Hoffmann, Hans Beislschmitt, Schorsch Seitz, Detlev Schönauer, Elfriede Grimmelwiedisch im Theater "Blauer Hirsch" in Saarbrücken

"...auch ein Mann mit 'Reiz' ist Schorsch Seitz mit der flinken Zunge, der gewaltigen Stimme und der Gitarre. Was der Grimmelwiedisch ihr Eierlikör, ist dem Seitz sein Ricard. Bei seinen Medleys mit Seitenhieben auf die saarländische Seele kocht die Stimmung im Saal fast über... Die Crème de la Crème saarländischer Kabarett-Kunst war ins Theater "Blauer Hirsch gekommen, um das Geld für eine ordentliche Lichtanlage...zusammenzuspielen..."   Saarbrücker Zeitung



Star des Abends war ohne jeden Zweifel Schorsch Seitz. Allein sein Soloauftritt, der weit über eine Stunde dauerte, war das Eintrittsgeld wert. Einfach grandios waren Schorschs Überlegungen, die er mit dem Lied "Mir hann geschbield am liebschde nur im Dreck", anstellte. Er wies nach, daß bekannte Größen der Musikszene bei diesem Werk "vom Dreck" einfach "abgekupfert" haben sollen. Er spannte den Bogen von den "Bee Gees" über "Tic-Tac-Toe" bis hin zum "King of Pop Michael Jackson", die alle schon den "vielgerühmten Dreck" besungen haben sollen. Schorsch Seitz brannte ein kabarettistisches Feuerwerk der Extraklasse ab, wobei er immer wieder zurück nach Elversberg und Spiesen fand. Kein Wunder, daß das Publikum ihn nicht ohne Zugaben von der Bühne lassen wollte.
Saarbrücker Zeitung